§ 18 SGB XI

Pflegegrad beantragen in Krefeld
Erstantrag professionell begleitet

Der erste Pflegegrad ist der Schlüssel zu Leistungen, Entlastung und finanzieller Unterstützung. Ich begleite Pflegebedürftige und Angehörige in Krefeld, Meerbusch, Moers, Duisburg und Umgebung von der Vorbereitung bis zur Begutachtung durch MDK oder MEDICPROOF.

Pflegefachliche Einschätzung zu Hause MDK/MEDICPROOF-Vorbereitung Kostenloses Erstgespräch

Warum professionelle Hilfe beim Pflegegrad-Antrag?

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MDK weiß, was zählt

Der Gutachter bewertet nach 6 Modulen – viele Antragsteller wissen nicht, was erfasst wird und was nicht.

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Unterbewertung vermeiden

Ohne Vorbereitung werden Einschränkungen manchmal nicht vollständig erfasst.

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Nichts vergessen

Ich erfasse systematisch alle relevanten Einschränkungen – nach denselben Kriterien, die der MDK nutzt.

💡 Wer den Pflegegrad-Antrag gut vorbereitet, stellt sicher, dass relevante Einschränkungen beim MDK- oder MEDICPROOF-Termin vollständig und verständlich dargestellt werden. Professionelle Begleitung kann dabei helfen.
Begutachtungsrichtlinie

Die 6 Module der Begutachtung

Der MDK bewertet in diesen Bereichen. Ich stelle sicher, dass jedes Modul vollständig und korrekt erfasst wird.

1 Mobilität Positionswechsel, Fortbewegung, Treppensteigen

Was bewertet wird

  • Kann die Person alleine im Bett die Position wechseln?
  • Gelingt Aufstehen, Hinsetzen und Umsetzen ohne Hilfe?
  • Kann sie sich in der Wohnung sicher fortbewegen?
  • Sind Treppen möglich oder besteht Sturzgefahr?
Typisches Beispiel: Unsicheres Gehen, häufiges Festhalten an Möbeln oder Hilfe beim Aufstehen kann für die Bewertung wichtig sein.
2 Kognition & Kommunikation Verstehen, Orientierung, Gespräche führen

Was bewertet wird

  • Ist die Person zeitlich und örtlich orientiert?
  • Kann sie Risiken erkennen und Entscheidungen treffen?
  • Versteht sie Aufforderungen und kann Bedürfnisse mitteilen?
  • Kann sie Gesprächen folgen und wichtige Informationen behalten?
Typisches Beispiel: Vergesslichkeit, Verwechslungen, wiederholte Fragen oder Schwierigkeiten beim Verstehen von Anweisungen sollten konkret beschrieben werden.
3 Verhaltensweisen Unruhe, Angst, Abwehr, Schlafstörungen

Was bewertet wird

  • Kommt es zu nächtlicher Unruhe oder Weglauftendenz?
  • Gibt es Angst, Antriebslosigkeit oder auffällige Stimmungsschwankungen?
  • Wird Pflege abgelehnt oder braucht es viel Anleitung und Beruhigung?
  • Entstehen belastende Situationen für Angehörige?
Typisches Beispiel: Gerade bei Demenz werden solche Situationen oft unterschätzt, obwohl sie den Pflegealltag stark prägen.
4 Selbstversorgung Waschen, Anziehen, Essen, Toilettengang

Was bewertet wird

  • Wie viel Hilfe ist bei Körperpflege und Duschen nötig?
  • Kann die Person sich selbst an- und auskleiden?
  • Gelingt Essen und Trinken selbstständig?
  • Ist Hilfe bei Toilettengang, Inkontinenz oder Intimpflege erforderlich?
Wichtig: Dieses Modul hat viel Gewicht. Kleine Hilfen im Alltag können in Summe entscheidend sein.
5 Umgang mit Erkrankungen Medikamente, Therapien, Arztbesuche

Was bewertet wird

  • Wer stellt Medikamente, erinnert an Einnahmen oder kontrolliert sie?
  • Sind Verbände, Kompression, Blutzucker oder Injektionen Thema?
  • Wie häufig müssen Arzt-, Therapie- oder Behandlungstermine begleitet werden?
  • Kann die Person Krankheitssymptome selbst einordnen?
Typisches Beispiel: Regelmäßige Anleitung, Kontrolle oder Begleitung zählt oft mehr, als Angehörige zunächst vermuten.
6 Alltagsleben & soziale Kontakte Tagesstruktur, Kontakte, Beschäftigung

Was bewertet wird

  • Kann die Person den Tagesablauf selbst gestalten?
  • Braucht sie Anleitung bei Beschäftigung, Mahlzeiten oder Ruhephasen?
  • Kann sie Kontakte pflegen und Termine selbst organisieren?
  • Ist regelmäßige Beaufsichtigung oder Motivation nötig?
Typisches Beispiel: Wenn Angehörige den Tag strukturieren, motivieren oder ständig erinnern müssen, sollte das in der Begutachtung sichtbar werden.
Was ich für Sie tue

Meine Leistung beim Pflegegrad-Erstantrag

Hausbesuch in Krefeld und Umgebung – ausführliche Einschätzung aller Einschränkungen nach den 6 Begutachtungsmodulen
Pflegefachliche Stellungnahme – strukturierte, schriftliche Einschätzung zur Vorbereitung auf den MDK-Termin
Antragserstellung – alle Dokumente werden gemeinsam besprochen, vom Klienten freigegeben und selbst eingereicht
MDK-Vorbereitung – Hinweise zum Begutachtungsprozess, damit Sie wissen was erwartet wird
ℹ️ Wird der Pflegegrad nicht bewilligt oder zu niedrig eingestuft, kann meine Stellungnahme als Grundlage für einen Widerspruch verwendet werden.
Kosten
Pauschalhonorar
auf Anfrage · Erstgespräch kostenlos (20–30 Min.)

So läuft es ab

1
Kostenloses Erstgespräch

Wir besprechen Ihre Situation telefonisch oder per Video – ich erkläre den Prozess und nächste Schritte.

2
Antrag bei der Pflegekasse stellen

Sie oder ich stellen formlos einen Antrag auf Pflegegrad – das löst die Begutachtungspflicht aus.

3
Hausbesuch & Stellungnahme

Ich besuche Sie, erfasse alle Einschränkungen und erstelle eine pflegefachliche Einschätzung.

4
MDK-Begutachtung vorbereiten

Ich erkläre den Ablauf des Begutachtungstermins und was dabei erfragt wird.

5
Bescheid erhalten

Die Pflegekasse sendet den Bescheid. Bei Ablehnung oder zu niedrigem Pflegegrad kann Widerspruch eingelegt werden.

Jetzt anfangen

Ich begleite Sie beim Erstantrag.

Das Erstgespräch ist kostenlos. Ich erkläre Ihnen den Prozess und was Sie erwarten können.